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"Das Saarland hat sich zu einem leistungsf�higen Forschungsstandort entwickelt. Die aktuellen Forschungsprojekte und Innovationen brauchen keinen internationalen Vergleich zu scheuen.
Ein Zwischenres�mee zeigt, dass Forschungsprojekte unter der Leitung oder Mitwirkung saarl�ndischer Wissenschaftler und unter Beteiligung von Unternehmen im �u�erst anspruchsvollen Bewertungsverfahren der EU-Forschungs-f�rderung sehr erfolgreich sind." Dies erkl�rte Wissenschafsminister J�rgen Schreier anl�sslich eines Workshops mit Wissenschaftlern, Vertretern der EU sowie Wissenschaftsf�rderern und -managern verschiedener Einrichtungen in der Vertretung des Saarlandes bei der EU in Br�ssel am 3. November.
Die Europ�ische Kommission f�rdert Forschungsvorhaben bis 2006 im Sechsten Forschungsrahmenprogramm mit insgesamt 17,5 Mrd. Euro. Allein in der kurzen Zeit, in der bislang Forschungsantr�ge bei der EU gestellt werden konnten, sind bereits 45 umfassende Projektantr�ge saarl�ndischer Wissenschaftseinrichtungen und teilweise kooperierender Unternehmen, �berwiegend in Kooperation mit Partnern aus ganz Europa, eingereicht worden. Damit war die saarl�ndische Beteiligung am sechsten Forschungsrahmenprogramm au�erordentlich gro� und liegt �ber dem EU-Durchschnitt. �ber die H�lfte der Forschungsvorhaben entfallen auf den Bereich der Informationstechnologie, gefolgt von Projekten aus dem Bereich der Nano(bio)technologie. Aber auch in den Forschungsgebieten Medizin, Biotechnologie und Materialwissenschaften wurden innovative Vorhaben entwickelt. Saarl�ndische Wissenschaftler haben damit als Projektkoordinatoren oder -partner die Herausforderungen des 6. Rahmenprogramms zur Verwirklichung eines Europ�ischen Forschungsraumes sowie dessen internationaler Wettbewerbsf�higkeit angenommen. Gleichzeitig tragen die Bem�hungen, die interregionale Wissenschaftskooperation in der Gro�region SaarLorLux zu st�rken und den gemeinsamen Hochschul- und Forschungsraum f�r Studierende und Wissenschaftler bis hin zum Technologietransfer besser zu vernetzen, erste Fr�chte.
"Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterst�tzen, die sich aktiv darum bem�hen, Projekte zu entwickeln und sich der Qualit�tsauswahl auf europ�ischer Ebene zu stellen", so Schreier. Mit Blick auf den besonderen Koordinierungsaufwand f�rdert das Ministerium f�r Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes die Ausarbeitungen dieser Antr�ge. Seit Beginn der ersten Ausschreibungsrunde wurden Antragstellungen mit insgesamt 145.000 Euro unterst�tzt. "Die Forschungsprojekte, die heute pr�sentiert werden, best�tigen meine wissenschaftspolitische Linie, gerade auch bei schwieriger Haushaltssituation in zukunftstr�chtige Wissenschaftsbereiche zu investieren."
Folgende Forschungsvorhaben werden nach derzeitigem Stand EU-Mittel in Millionenh�he erhalten: Das Projekt LeActiveMath wird unter der Leitung von Dr. Erica Melis vom Deutschen Forschungszentrum f�r K�nstliche Intelligenz ein eLearning System der dritten Generation f�r den Oberstufen-, College- und Hochschulunterricht entwickeln. CellPROM unter der Leitung von Prof. Dr. G�nther R. Fuhr, Institut f�r Biomedizinische Technik, befasst sich mit der Entwicklung eines Bio-Computers, der es erm�glichen soll, Zellen so zu "programmieren", dass sie sich zu bestimmten Gewebezellen weiterentwickeln. Das Projekt ISMAEL unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Hartmann, Experimentalphysik der Universit�t des Saarlandes (UdS), untersucht, wie die neuesten Fortschritte, die auf dem Gebiet der magnetischen Sensoren erreicht wurden, zur Verbesserung der Boden�berwachung an Flugh�fen beitragen k�nnen. Das Ziel von TALK unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Pinkal, Computerlinguistik (UdS), ist es, multimediale Dialogsysteme zu entwickeln. GALENOS unter der Koordination von Prof. Dr. Claus Michael Lehr, Biopharmazie und pharmazeutische Biotechnologie (UdS), dient der Bildung eines "Research Training Network" zur F�rderung von Nachwuchswissenschaftlern. MESEMA, unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Janocha, Prozessautomatisierung (UdS), wird im Bereich der L�rm- und Schwingungsreduzierung in Flugzeugen und Hubschraubern forschen.
Flankierend zum Workshop f�hrte Wissenschaftsminister Schreier intensive Gespr�che mit den Generaldirektionen Forschung und Bildung. In einer Unterredung mit dem stellvertretenden EU- Kabinettschef Jean Eric Paquet setzte er sich daf�r ein, dass den Regionen verst�rkt Mittel f�r Hochschulen und f�r Forschungszwecke zur Verf�gung gestellt werden. Dar�ber hinaus pl�dierte der Wissenschaftsminister f�r den weiteren Erhalt von F�rdermitteln aus den Strukturfonds f�r das Saarland auch nach 2006. F�r die Jahre 2000 bis 2006 stehen dem Land mehr als 150 Millionen Euro zur Verf�gung. Im Gespr�ch mit Raf Chanterie, Kabinettsmitglied von Kommissarin Reding, stand SaarLorLux als Motor f�r den gemeinsamen Hochschul- und Forschungsraum im Mittelpunkt.
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